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Integrative Kindertagesstätte


Kindertagesstätte

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annehmen - zuwenden - ermutigen - fördern - beraten


In unserer integrativen Kindertagesstätte werden Kinder mit und ohne Behinderung vom Säugling bis zum Vorschulkind gefördert, gebildet und erzogen. Bis zu 24 Kinder mit besonderem Förderbedarf können in unsere Kita aufgenommen werden. Zur Zeit besuchen 164 Kinder im Alter von 0-7 Jahren unsere Einrichtung. Zu dieser gehören:
  • 2 Krippengruppen mit 18 Kindern und jeweils 3-4 staatlich anerkannten Erzieherinnen
  • 6 integrative Kindergruppen mit 15 Kindern, davon 4 Integrationskinder, und je einer staatlich anerkannten Erzieherin und einer Heilerzieherin
  • 2 Regelgruppen mit 20 und 18 Kindern und zwei bzw. einer staatlich anerkannten Erzieherin.
Die Besonderheit unserer Einrichtung besteht also in der "Gemeinsamen Bildung und Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder". Wir räumen den Kindern die Möglichkeit und Gelegenheit ein, den Umgang miteinander von Kind an zu lernen und somit Unbehagen, Ängste, Mitleid und Abwehr bei der Begegnung entgegenzuwirken.
Die gemeinsame Förderung behinderter und nicht behinderter Kinder ist für uns fester Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Diese soll jedem Kind helfen, seine Persönlichkeit zu entfalten und seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. In diesem Sinne versteht sich unsere Integrative Kindertagesstätte als eine familienergänzende und unterstützende Institution. Hier erhält jedes Kind vielfältige Anregungen, sich entsprechend seinen Voraussetzungen die Umwelt schrittweise zu erobern und sich mit ihr erlebend und handelnd auseinanderzusetzen. Die Kita als Erfahrungsraum soll den Kindern helfen, ihre eigene Lebenssituation zu erkennen und zu bewältigen. Jedes Kind, sei es behindert oder nicht, wird dabei als einmalig in seiner Persönlichkeit gesehen und akzeptiert. Unter Integration verstehen wir somit die Eingliederung des behinderten Kindes in die allgemeinen Lebensbezüge. Sie geschieht unter dem Aspekt der gegenseitigen Respektierung von Besonderheiten und Bedürfnissen.

Die gezielte Vorbereitung unserer älteren Kinder führen wir in einer "Bildungswerkstatt für Vorschulkinder" durch. Hier arbeiten wir, im Gegensatz zu unserer Arbeit in den jüngeren Kindergruppen, vorwiegend gruppenoffen. Die Gruppenräume sind werkstattähnlich eingerichtet, d.h. es gibt eine Theaterwerkstatt, einen Kreativraum, einen Raum für Experimente, Knobeleien und mathematisches Arbeiten, einen Bau- und Werkraum, einen Computerraum und einen Psychomotorikraum. Gruppenübergreifende Angebote können alle Kindergruppen unseres Hauses nutzen, z.B. die Arbeit in einer Kunstwerkstatt, die musikalische Früherziehung, die Theater- oder Singegruppe, das Kochen und Backen, die Sauna, das Snoezeln usw.. An bestimmten Tagen sind auch Physiotherapeuten, eine Ergotherapeutin, eine Logopädin und die Mobile Frühförderung in unserem Haus tätig.


Märchenspiel

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Was heißt für unsere Einrichtung "Integration"?


Für das behinderte und auffällige Kind heißt das:

  • Aufhebung der Isolation
  • Erweiterung der Erfahrungsmöglichkeiten
  • Realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten
  • Erlernen von angemessenem Sozialverhalten

Für das nicht behinderte Kind heißt das:

  • Kennenlernen der Situation der behinderten Kinder
  • Lernen eines unbefangenen Umgangs mit behinderten Kindern
  • Entwicklung von Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Verständnis und Geduld

Für Eltern heißt das:

  • Erfahrungsaustausch
  • Abbau von Isolierung und Vorurteilen
  • Einbeziehung der "Sonderfamilien" in die Gesellschaft

Integrative Bildungsarbeit heißt für uns:

  • Gestalung des Umfeldes der Kinder für Selbstbildungsprozesse
  • Garantie einer sicheren Partnerschaft für die Kinder
  • Akzeptanz der Kinder in ihrer Persönlichkeit
  • Bildung als Aktivität der Kinder
  • Ein Miteinander von Lehrenden und Lernenden
  • Professionelles, anspruchsvolles und aktuelles Arbeiten der Erzieherinnen
  • Ermöglichung des Zusammenwirkens der Familien und der Erzieher im Sinne der Entwicklung des Kindes

Elternarbeit heißt für uns:

  • Information der Eltern zu Themen der Erziehung, der Gesundheitsvorsorge, der Freizeitgestaltung sowie zu weiteren Angeboten unserer Einrichtung und Sensibilisierung für bestimmte Bereiche
  • Durchführung thematischer Elternabende
  • Unterbreitung von Angeboten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung
  • Einbeziehung der Eltern in die Planung und Durchführung von Projekten, soweit dies möglich ist
  • Regelmäßige Entwicklungsgespräche und Absprachen zwischen Eltern und Erziehern
  • Arbeit im Elternrat

Kitafeier

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So finden Sie uns:

Integrative Kindertagesstätte der Lebenshilfe für Behinderte Neubrandenburg e.V.
Einsteinstraße 12
17036 Neubrandenburg
Tel.: 0395/7071907
Fax: 0395/7790307
Ansprechpartner: Frau Jeannine Pischke
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